7. September 2020
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Die wichtigsten Erkrankungen der Schilddrüse sind die Unterfunktion, die Überfunktion sowie die gutartige Vergrößerung des Organs.Eine Schilddrüsenunterfunktion ist gekennzeichnet durch die verminderte oder fehlende Produktion von Schilddrüsenhormonen. Sie wird diagnostiziert durch einen zu hohen Wert des Regelhormons TSH bei gleichzeitiger Senkung eines oder beider Werte für die Schilddrüsenhormone freies T3 und freies T4. Typische Beschwerden können u. a. verlangsamtes Denkvermögen und/oder Sprechen, Antriebsarmut, Gewichtszunahme, Aufgedunsenheit des Gesichts, übermäßiges Kälteempfinden, Müdigkeit, verringerte Leistungsfähigkeit und Verstopfung sein.

Bei der vermehrten Produktion der Schilddrüsenhormonen spricht man von einer Schilddrüsenüberfunktion. Das heißt, dass ein zu niedriger Wert des Regelhormons TSH bei gleichzeitiger Erhöhung eines oder beider Werte für die Schilddrüsenhormone freies T3 und freies T4 vorliegt. Die Störung geht mit Symptomen wie z. B. Nervosität, Gewichtsabnahme, Schlaflosigkeit, Hitzegefühl, Abgeschlagenheit und Durchfall einher.

Als Hashimoto-Thyreoiditis bezeichnet man eine chronische Entzündung der Schilddrüse, bei der das Immunsystem des eigenen Körpers das Schilddrüsengewebe angreift. Man spricht daher auch von einer Autoimmunkrankheit. Einige der Symptome sind: ständige Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Kälteüberempfindlichkeit, Gewichtszunahme, Haarausfall.

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