7. September 2020
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Laktoseintoleranz bezeichnet die Unfähigkeit Milchzucker (Laktose) richtig zu verdauen. Damit Laktose verdaut und über die Darmschleimhaut aufgenommen werden kann, muss es im Dünndarm vollständig in seine Bestandteile aufgespalten werden. Dies geschieht durch das Enzym Laktase. Arbeitet dieses Enzym nicht richtig oder fehlt es, kann Milchzucker nicht vollständig verdaut werden und es kommt zur Intoleranz.

Es gibt verschiedene Formen der Laktoseintoleranz:

1. Die primäre Laktoseintoleranz ist angeboren. Sie führt zu einer fortschreitenden Verringerung der Laktaseproduktion im Dünndarm.

2. Bei der sekundären Lakotseintoleranz liegen die Gründe in einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut. Für eine optimale Laktoseverdauung ist eine gesunde Darmschleimhaut und somit ein gesunder Darm von nöten.
Werden die Zellen der Darmschleimhaut geschädigt, angegriffen oder Entzündungen ausgesetzt, sinkt ihre Leistungsfähigkeit. Sie fahren die Laktaseproduktion herunter oder stellen diese ganz ein. Dadurch entsteht eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Laktoseintoleranz.

Bei der sekundären Laktoseintoleranz wird Laktase nach einiger Zeit meist wieder in ausreichender Menge produziert und Du kannst die Milchprodukte ohne Probleme genießen.

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