30. Juni 2020
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“Makrobiotische Ernährung”? Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Was das Besondere an dieser gesunden Ernährungsform ist, erklären wir Dir in diesem Artikel.

 

Es klingt ein bisschen sperrig und Verfechter dieser Ernährungsform wurden früher gern mal unfein als “Müslifresser” oder “Körnerfresser” tituliert. Makrobiotische Ernährung hat recht wenig mit moderner Ernährungslehre, dafür viel mit Esoterik und Glauben zu tun – ob man Makrobiotiker wird, ist also mehr eine Frage der inneren Einstellung.

 

 

 


Essen als Religion – die Lehre Ohsawas

Als Georges Ohsawa in den 1940er die Tuberkulose überlebte, schrieb er diesen Erfolg seiner strengen Ernährung zu. Er hatte diese Form der Diät übe die Shoku-Yo-Bewegung kennengelernt, die Heilung durch Essen propagierte. Fortan widmete er sein Leben der Fortentwicklung dieser Lehre, die sich auf den taoistischen Glauben beruft. Demnach ist die richtige Ernährung ein wichtiger Teil der Glückseligkeit im Diesseits. Du merkst schon, dass hier wenig Wissenschaft im Spiel ist.

Back to the roots

Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn makrobiotische Ernährung verwendet das, was der Acker hergibt. Reis und Getreide bilden die Basis für eine rein pflanzliche Ernährung. Die ursprünglich aus Japan stammende Diät hat in der westlichen Welt gerade in Zeiten von Klimawandel und Pandemie wieder viele Befürworter gefunden. Doch wie bei jeder Diät, die sich auf bestimmte Lebensmittel konzentriert, können Mangelerscheinungen auftreten. In ihrer ursprünglichen Form war die Makrobiotik alles andere als gesund. Rohkost und Früchte wurden abgelehnt, Flüssigkeit gab es nur auf einem absoluten Minimum. Bei langwierigen Erkrankungen empfahl Ohsawa, die ausschließliche Ernährung mit reinem, unverarbeitetem Getreide. Er vertrat außerdem die Ansicht, dass der menschliche Körper selbst Vitamin C herstellen könne.

In 10 Stufen zum idealen pflanzlichen Speiseplan

Ohsawa teilte die makrobiotische Ernährung in einen Zehn-Stufen-Plan ein. Angefangen bei -3 bis hin zu +7, stellten die Stufen den Weg zur idealtypischen Ernährung dar. Die Stufen -3 bis -1 hielt Ohsawa für wenig erstrebenswert, aber für einen kurzen Zeitraum tolerabel. Die Stufen 1 bis 6 stellten die unbedenklichen Stufen dar, die langfristig zum Erfolg – Gesundheit, Glück und Wohlbefinden – führen sollten. Stufe 7 empfahl er nur für die Rekonvaleszenz nach und bei schweren Krankheiten. Dabei sah er auch Krankheiten wie Diabetes und Krebs nur als Ausdruck jahrelanger Fehlernährung und falscher Lebensart an.

Diät im Wandel

Die heutige Lehre der Makrobiotik hat sich gewandelt. Auch wenn die Japaner eher als Traditionsbewusst geben, musste hier der Idealismus der Wissenschaft weichen. Während früher das Verhältnis von Getreide zu sonstiger Kost entscheidend für den Erfolg der Diät war, ist man heut nicht mehr so streng. Zu Zeiten Ohsawas sollten mit Erreichen von Stufe 7 hundert Prozent der Nahrung aus Getreide bestehen.  Heute sollen gemäß den neuen Vertretern der Lehre nur  50-60 Prozent der täglichen Lebensmittel  aus Getreide stammen. Einstimmig abgekehrt ist man von der Lehre, dass Flüssigkeit nur minimal verzehrt werden dürfe. Eine ausreichende Wasserversorgung ist nun auch in der Makrobiotik essentiell. Milch wird weiterhin kritisch betrachtet. Sie “verschleimt” den Darm. Fleisch ist heute generell nicht verboten, sorgt nach der Lehre aber für “Fäulnis” im Darm.

Yin und Yang bestimmen die Rezepte

Der Erfinder der Makrobiotik teilte die Lebensmittel in zwei Kategorien ein. Mit Yin bezeichnete er Pflanzen mit einer “ausdehnenden Energietendenz”, mit  Yang entsprechend Pflanzen mit einer “zusammenziehenden Energie Tendenz”. Dabei sagt “ausdehnend” aber nicht, dass Du von diesen Lebensmitteln besonders schnell “auf gehst”.  Es bezeichnet eher einen Ausgleich unterschiedlicher Kräfte. Insbesondere Kalium und Natrium sollen als Gegenspieler im Gleichgewicht sein. Da Yin und Yang immer in Einklang gebracht werden sollen, sollen Lebensmittel beider Kategorien in einem bestimmten Verhältnis zueinander verzehrt werden. Zuviel Yang sollte Verspannungen verursachen, zuviel Yin führt nach der Lehre zu Konzentrationsstörungen.

Kritik an der makrobiotischen Ernährung

Der Anteil der Deutschen, die sich makrobiotisch ernähren, lag im Jahr 2007 bei nicht einmal 0,1 Prozent. Daher sind echte Studien zu Auswirkungen der Diät kaum möglich. In ostasiatischen Gebieten, in denen die Diät populärer ist, konnte jedoch beobachtet werden, dass insbesondere Kinder aus makrobiotisch lebenden Familien erhebliche Mangelerscheinungen zeigten. Diese Kinder zeigten zudem Entwicklungsstörungen, die durch den Mangel verschiedenster Spurenelemente, insbesondere Vitamin B12, zu erklären sind. Neben diesen Erkenntnissen spricht vor allem die geringe Flüssigkeitsaufnahme und die einseitige Lebensmittelauswahl gegen diese Diät. Die Ansicht, dass Vitamin C vom Körper selbst produziert werden kann, ist ohnehin längst widerlegt.

Positiv sind die Aspekte des regionalen, wie saisonalen Einkaufs und die Aufteilung in drei Tagesmahlzeiten. Dieses Prinzip begegnet Dir auch im SHAPEWORLD-Konzept. Hier verlangt aber keiner von Dir, auf ungemahlenem Getreide herumzukauen.

Wie geht es gesünder

Bunt ist gesund – diesen Wahlspruch solltest Du Dir auch für Deine Ernährung merken. Denn je vielfältiger und bunter Dein Teller bestückt ist (natürlich nicht mit quietschbunten Süßigkeiten), desto besser kannst Du Deinen Körper mit allen wichtigen  und Nährstoffen versorgen. Auf Shapeworld.com findest Du in der Rezeptdatenbank viele schmackhaft Rezepte, die abwechslungs- und nährstoffreich sind. Dazu bietet Dir das Shapeworldkonzept einen guten Fahrplan, um mit einer Ernährungsumstellung Dein Ziel zu erreichen. Hier wird Wert gelegt auf eine zuckerarme, aber eiweißreiche Ernährung. Dazu verhilft Dir ein bewegter Lebensstil zu einer schnellen Abnahme und besserem Körpergefühl.

 

 

Mit Shape World zufrieden zum Wunschgewicht

Die makrobiotische Ernährung zeichnet sich durch einen elementaren Aspekt aus: den Verzicht auf wirklich alles, was gut schmeckt. Dabei musst Du Dich nicht kasteien und züchtigen um gesund Dein Wunschgewicht zu erreichen. Das Konzept von Shapeworld.com zeigt Dir, wie Du Dich abwechslungsreich ernährst und dennoch genießen kannst. Viele bunte Rezepte erwarten Dich. Während andere Konzepte nach strengsten Regeln arbeiten, darfst Du selbst wählen, welche Rezepte zu Dir passen. In der Abnehmphase wirst Du durch die SHAPE BABE Shake unterstützt. Während Du zwei Mahlzeiten pro Tag durch einen Shake mit Milch angerührt ersetzt, heißt es einmal am Tag bewusst schlemmen. In der dritten Phase wählst Du zwei Mahlzeiten aus, eine ersetzt Du durch einen Shake. Du siehst, dass es recht einfach sein kann, auch jenseits des Getreideackers glücklich zu werden und genussvoll abzunehmen.

Kennst Du schon den perfekten Partner für ein neues Lebensgefühl? Unsere
ABNEHM COLLECTION begleitet Dich Schritt für Schritt um Deine Ernährung langfristig umzustellen und Dich rundum wohl zu fühlen.

Liebe Grüße aus Köln
Dein Team von Shape World

Made with    in Cologne

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